Tim Szemjonneck – Experte für Nagerbekämpfung und Rattenmanagement
Aktualisiert: 1. Okt.
Professionelle Nagerbekämpfung bedeutet für mich weit mehr als das Aufstellen von Köderstationen. Entscheidend ist, einen Befall biologisch und betrieblich zu verstehen: Wo bewegen sich Ratten oder Mäuse? Welche Futter- und Wasserquellen stehen zur Verfügung? Wo liegen Eintrittswege, Nistmöglichkeiten und Rückzugsorte? Erst aus dieser Befallsanalyse entsteht eine wirksame und verantwortungsvolle Bekämpfungsstrategie.
Mehr als 20 Jahre Praxiserfahrung
Ich bin IHK-geprüfter Schädlingsbekämpfer und seit mehr als 20 Jahren im professionellen Schädlingsmanagement tätig. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Nagerbekämpfung, Vorratsschutz sowie der Betreuung von Lebensmittel-, Lager- und Agrarbetrieben.
Bei PGS PestGuard Solutions verbinde ich klassische Schädlingsbekämpfung mit Integrated Pest Management (IPM), digitalem Monitoring, Prävention und einer nachvollziehbaren Dokumentation.

Mein fachlicher Ansatz bei Ratten und Mäusen
Ein nachhaltiges Nagerkonzept folgt aus meiner Sicht fünf Schritten:
Befallsanalyse: Art, Stärke und räumliche Verteilung des Befalls erfassen sowie Laufwege, Fraßplätze, Baue und Einwanderungswege identifizieren.
Betriebshygiene und Prävention: Futterquellen reduzieren, Zugänge schließen und attraktive Nist- oder Rückzugsbereiche beseitigen.
Gezielte Bekämpfung: Bekämpfungsmittel und Verfahren bedarfsgerecht, rechtskonform und entsprechend der tatsächlichen Befallssituation auswählen.
Monitoring: Aktivitäten dauerhaft überwachen – beispielsweise mit giftfreien Monitoringpunkten, Fallen oder digitalen Systemen.
Erfolgsnachweis und Nachsorge: Bekämpfungserfolg kontrollieren, dokumentieren und Ursachen so weit wie möglich dauerhaft beseitigen.
Gerade bei Wanderratten ist die Kenntnis des Verhaltens entscheidend. Ratten reagieren sensibel auf Veränderungen, können neue Köderstationen zunächst meiden und etablierte Laufwege oder Futterstellen bevorzugen. Bei ausbleibendem Bekämpfungserfolg müssen neben Anwendungsfehlern und Zuwanderung auch mögliche Wirkstoffresistenzen berücksichtigt werden.
Resistenzmanagement statt Wirkstoffroutine
In Teilen Nordwestdeutschlands sind resistente Wanderrattenpopulationen nachgewiesen. Deshalb gehört für mich zur professionellen Nagerbekämpfung nicht die pauschale Wahl eines möglichst starken Wirkstoffs, sondern die fachliche Bewertung der Situation und ein möglichst gezielter, risikoarmer Einsatz.
Prävention, Hygiene und Monitoring sind dabei keine Ergänzung zur Bekämpfung, sondern wesentliche Bestandteile eines funktionierenden Gesamtkonzepts.
Fachliche Referenzen
Die fachliche Vorgehensweise von PGS orientiert sich unter anderem an behördlichen und wissenschaftlich erarbeiteten Empfehlungen. Zwei zentrale externe Referenzen sind:
Beide Veröffentlichungen unterstreichen, dass erfolgreiche Nagerbekämpfung aus Befallsanalyse, fachgerechter Bekämpfung, Prävention, Erfolgskontrolle und Dokumentation besteht – und dass Resistenz, Biologie und Verhalten der Tiere berücksichtigt werden müssen.
Hinweis: Die genannten Veröffentlichungen sind externe Fachquellen. Tim Szemjonneck bzw. PGS sind nicht deren Autoren oder Herausgeber.
Schwerpunkt Landwirtschaft, Lebensmittel und Lager
Besonders anspruchsvoll ist Nagerbekämpfung dort, wo gleichzeitig attraktive Nahrung, große Gebäudestrukturen und hohe Hygieneanforderungen zusammenkommen: auf landwirtschaftlichen Betrieben, in Mühlen, Getreidelagern, Lebensmittelbetrieben und Logistikstandorten.
Hier geht es nicht nur um die Beseitigung eines akuten Befalls. Ziel ist ein System, das Risiken früh erkennt und Neubefall möglichst verhindert.
PGS PestGuard Solutions GmbH – Risiken erkennen. Werte schützen. Sicherheit schaffen.





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